Flickr_Garry Knight_Texting in the rain

Ich habe Nacktbilder verschickt

Pamela, 16// Ich habe an mehrere Jungen Nacktbilder verschickt. Sie haben die Bilder verbreitet, sodass immer mehr Leute davon wissen. Ich habe Angst und bin unglücklich.

Geh schnell zur Vertrauenslehrerin oder Sozialpädagogin deiner Schule. Erzähle ihr alles – sie hört dir gut zu und kann dir helfen! Geh mit dieser Vertrauensperson zu deinen Eltern und rede mit ihnen über das, was passiert ist. Das hört sich im ersten Moment schrecklich an, aber glaube mir – deine Eltern wollen diese Geschichte lieber von dir hören als von einer Nachbarin. Dann könnt ihr eine Lösung finden, wie ihr mit der Geschichte umgeht, und es zusammen aushalten.

Eine Bekannte, die so alt ist wie du, hat eine ähnliche Geschichte erlebt: Sie hat ihr Nacktfoto »nur ihrem Freund« geschickt. Er hat es weitergeschickt hat und seine Freunde haben es bei Facebook online gestellt. Sie rät dir, dass sich Ehrlichkeit gegenüber den Vertrauenspersonen in der Schule und den Eltern absolut lohnt. Sie hat ein paar anstrengende Wochen hinter sich, aber ihre Familie und engen Freunde haben zu ihr gehalten. Sie haben ihr geholfen, die schwierige Zeit zu überstehen, in der sie sich viele komische Kommentare anhören musste. Ihr Tipp: »Lass die Leute reden, wenn sie reden wollen, höre einfach nicht hin. Dann hören sie irgendwann auf, über dich und die Fotos zu sprechen.«

Das große Glück in allem Mist ist aber, dass Jesus dich in dieser Situation nicht alleine lässt. Er will mit dir die Geschichte aushalten und dir helfen, dass du wieder aufatmen und leben kannst. Rede mit ihm über das Ganze. Er hat dich lieb!

_Ruth freut sich, dass Gott Kaffee, die Nordsee und so viele unterschiedliche Menschen geschaffen hat.

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