Ich habe mich eigentlich sehr gefreut und konnte es kaum erwarten. Als der Tag kam, ging es mir aber nicht gut und ich bekam Heimweh. Ich weinte sehr viel und wollte nur noch nach Hause. Also rief ich meine Eltern an, damit sie mich vom Lager abholten. Als die Schule wieder anfing, fingen die Mädchen an, mich zu mobben. Ich war zur Außenseiterin geworden und hatte Angst in die Schule zu gehen. Als wir ein Jahr später wieder auf ein Klassenlager fahren wollten, hatte niemand Lust, mit mir ins Zimmer zu gehen. Ich betete jeden Abend und hoffte, es würde sich etwas ändern. Aber es schien, als hätte Gott mich vergessen. Als wir mit der Klasse losfahren wollten, kamen zwei Mädchen auf mich zu und entschuldigten sich bei mir, dass sie so fies zu mir waren. Im Lager angekommen wollten die beiden mit mir ein Zimmer teilen und ich war überglücklich. Später kamen dann alle Mädchen zu mir und wir hatten viel Spaß zusammen. Jetzt weiß ich, dass Gott bei mir war und er mich nicht vergessen hat und mich liebt. Er war es, der im richtigen Moment eingegriffen hat. Ich danke ihm.
Erlebt_Melody
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