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Nicht Cake-Pop, sondern Cake-Rock I Ein neues Festival

Viele sind bereits überfordert, eine Geburtstagsparty zu organisieren. Wie soll man aber ein großes Konzert auf die Beine stellen? In Kuchen basteln ein paar engagierte Musikliebhaber am richtigen Rezept für ein christliches Rockmusikfestival.

 

»I have a dream …«

Unabhängig voneinander reifte der Wunsch nach einem eigenen Festival bei Leuten der evangelischen Kirche in Kuchen und Mitarbeitern des evangelischen Jugendwerks im Bezirk Geislingen heran. Sie nennen es Zufall und denken dabei an ein Zitat von Albert Schweizer: »Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.« Sie beschlossen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und das Abenteuer Festival anzugehen. Vor etwa einem Jahr setzte sich das sechsköpfige Organisationsteam zusammen: ein Pfarrer, der früher Gitarrist bei der Band Crushead war, ein Mitglied des Kirchengemeinderates, der Bezirksjugendreferent, ein Technik-Fachmann und zwei Musiker der Band Jumbucks.

Nix los ohne Moos

Das gemeinsame Vorwissen in Technik, Musik und Werbung sind wichtig, damit sie den Besuchern ein schmackhaftes Angebot präsentieren können. Schließlich verlieren christliche Festivals momentan eher Besucher, als neue zu gewinnen. Die Geldgeber sind vorsichtig mit dem Budget, um im schlechtesten Fall am Ende nur wenig Verlust zu machen. Deswegen muss das Team gut rechnen und freut sich über die super Technikausstattung der Jugendkirche »Celepraytion«, die sie nutzen können. Also nix wie los auf Sponsorensuche. Die Idee muss doch unterstützt werden!

Wohnzimmer oder Stadion?

Bevor das Team eine Location buchen kann, muss es sich zuerst fragen, wie viele Leute kommen werden und was der Geldbeutel dafür hergibt. Außerdem muss der Ort super erreichbar sein – und wo sollen all die Autos parken? Gewonnen hat das evangelische Gemeindehaus in der Strudelstraße in Kuchen. Bei den witzigen Namen ist ein griffiger Titel für die Party herausgesprungen. Die Kombi aus Rockmusik und der englischen Übersetzung des Ortsnamens schrien geradezu danach: Das Cake-Rock-Festival!

Man nehme …

Damit die Veranstaltung alles andere als süß wird, arbeiten die Festivalbäcker eine lange To-Do-Liste ab. Ganz oben steht das Line-up, also die Frage nach den Bands, die das Gemeindehaus rocken sollen. Internationale Bands sind ziemlich teuer, weshalb lokale Bands angefragt werden. Neben den Musikern müssen viele weitere Helfer mit anpacken, damit alles glatt läuft: Stagemanager, Bandbetreuer, Techniker, Parkeinweiser, Catering, Rettungskräfte,… Es muss an alle gedacht werden. Natürlich auch an die Zuhörer – deshalb wird fleißig Werbung im Internet und mit Flyern gemacht.

Das Line-up

Eröffnet wird der Abend von Unsaturate mit einem Mix aus Alternativ-Melodic-Rock mit Punk- und Hardrockeinflüssen. Barfuss sorgt als Pop-Rock Band mit ihrem neuen Album »Wunderland« weiterhin für ordentlich Stimmung. Die neuformierte Band Faselnuss mit ihrem Frontmann Patrick Reusch, dem ehemaliger Sänger von Crushead, spielt ihren absolut ersten Gig zusammen. Jumbucks versprechen Pop-Rock-Musik, die vom Ohr in die Beine geht. Der Höhepunkt ist Staryend, die auf ihrer Tour ihr neues Album »Forever« vorstellen. Sie bezeichnen ihre Musik als Mischung aus Rock, Pop und Powerpop.

 

Am 28. Februar heißt es »Cake-Rock-Festival – das schmeckt nach Party!« und es kribbelt nicht nur den Musikern in den Fingern, endlich loszulegen. Bist du dabei?

Mehr Infos und Tickets gibt’s auf www.cake-rock-festival.de oder auf Facebook. Mit 7€ im Vorverkauf und 9€ an der Abendkasse bist du drin!

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