Facebook Panik-Knopf gegen Sex-Attacken


Mehr Schutz vor Sexualtätern für britische Jugendliche

Einen Panik-Knopf, um sexuelle Belästigungen im Internet unverzüglich der Polizei melden zu können, bietet das Netzwerk Facebook britischen Jugendlichen an. Alle Nutzer zwischen 13 und 18 Jahren sollen ab 19. Juli mit einer Werbeanzeige automatisch aufgefordert werden, die Software in ihr Profil zu integrieren. Wird der Knopf gedrückt, stellt er eine Verbindung zum „Child Exploration and Online Protection Centre“ (Zentrum für Kinderentwicklung und Internetschutz) in London her, einer Meldestelle für sexuelle Belästigung im Internet. Obwohl zahlreiche Online-Netzwerke wie Bebo oder MySpace den Panik-Knopf bereits seit einiger Zeit anbieten, hatte Facebook erst nach monatelangen Verhandlungen eingewilligt, die Software zu übernehmen. Die Debatte nahm ihren Ausgangspunkt mit dem Tod einer 17-jährigen Britin Anfang des Jahres. Ein 33-jähriger verurteilter Sexualstraftäter hatte sich dem Mädchen auf Facebook als Jugendlicher ausgegeben und sie bei einem anschließenden Treffen vergewaltigt und ermordet.

Labels: Facebook, Sexualtäter, Jugendliche


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