stress | Time out!

Es gibt Zeiten, da wünscht man sich, dass ein Tag mehr als 24 Stunden hätte. Gerade dann ist es klug, das zu tun, was Gott selbst gemacht hast – Pause! Ideen für die Auszeit zwischendurch
Für Einsteiger// 5 Minuten

Abwarten und Tee trinken// Stimmt genau. Anstatt fünf Dinge gleichzeitig zu tun, die Möglichkeit nutzen und entspannt warten, bis das Wasser kocht. Wenn möglich, sich hinsetzen und den Tee oder Kaffee langsam genießen.

Frischeduft// Den würzigen Geruch des Kaminfeuers genießen oder den Duft von Frühlingsblumen einsaugen und merken, dass sich die Welt von ganz alleine dreht. Oder in Mamas Waschkeller schleichen und an der frisch gewaschenen Wäsche schnuppern. Vorsicht, kann schnell zu einer geheimen Leidenschaft werden!

Tagträumen// Stressige Zeiten bedeuten meistens auch schlaflose Zeiten. Wenn es schon nachts nicht mit dem Träumen klappt, dann einfach mal am Tag: Setz dich an einen gemütlichen Ort und lass deine Gedanken an schöne Orte reisen. Wo wärst du jetzt gern? Mit wem? Was macht ihr dort?

Stresskiller// Kaum eine Tätigkeit wird so unterschätzt wie das Zähneputzen und sein Entspannungsfaktor. Ganz bewusst mal das volle Programm abziehen. Der Mund fühlt sich frisch an, das Gefühl von Sauberkeit hat was Befreiendes und die ganze Sache ist auch noch gesund für deine Zähne. Ausprobieren!

Regentropfen-Wettrennen// Hat als Kind immer funktioniert und geht natürlich nur, wenn es regnet. Ihr seid zu zweit. Jeder wählt einen Regentropfen am oberen Rand der Fensterscheibe aus und nun wartet ihr ab, welcher Regentropfen als erstes unten ankommt. Extrapunkte gibt’s für jeden Regentropfen, der von deinem Regentropfen »aufgenommen« wird.

 

Für Fortgeschrittene// Eine Stunde

Lauschangriff// Wann hast du das letzte Mal eine CD am Stück gehört? Kram alte Scheiben raus, die schon lange nicht mehr dein Ohr beschallt haben, leg dich zurück und lausche den Tönen.

Natur pur// Sport ist das natürlichste Mittel gegen Stress. Egal ob es stürmt oder schneit: Raus geht’s. Die Natur lenkt ab, Sport verpasst dir eine Ladung Endorphine und die Bewegung tut dem Körper gut.

Back to the roots// Her mit alten Fotoalben! Du als baby, die Hochzeit deiner Eltern oder deine Großeltern auf dem Acker. Das weckt Erinnerungen und du kannst über die Outfits und Haarfrisuren aus alten Zeiten lachen – oder dich einfach dran erinnern, woher du kommst.

Meditieren// Aber nicht wie Buddha. Meditieren bedeutet hier: über etwas nachsinnen, z.B. über einen Bibeltext. Such dir eine Geschichte oder ein buch in der Bibel, das du selten liest, und nimm dir bewusst Zeit, über Gottes Wort nachzudenken. Worum geht es in den Versen? Was spricht dich an? Was verstehst du nicht? Welche Versprechungen gibt Gott? Was bedeutet das für dein Leben?

 

Für Experten// Einen Tag

Extremchillen// Such dir ein oder zwei Freunde und trefft euch irgendwo. Und dann chillt los mit Musik, Knabbersachen, einem Spaziergang oder wonach euch sonst so ist. Wichtig: Über Themen, die stressen, wird nicht geredet, Dresscode ist Jogginghose und Shirt und hört das Lied »Mit dir chilln« von Revolverheld rauf und runter.

Weg von hier// Schnall dir deinen Wanderrucksack um und mach dich auf eine richtig große Tour in deiner Umgebung. Gehe an Orte, an denen du noch nie warst und entdecke deine gewohnte Umgebung ganz neu. Essen, genug Wasser und Handy für den Notfall nicht vergessen. Und falls du dich verlaufen solltest, sind auch ein paar Euro/ Franken für den Bus eine kluge Idee.

Stille// Das ist tatsächlich nur was für Profis und Abenteurer. Wichtig beim stillen tag ist, dass du alles abschaltest und allem aus dem Weg gehst, was dich von der Ruhe ablenkt: Handys, Computer, Fernsehen, Musik – und Menschen. Am besten sagst du deiner Familie, dass du heute abtauchst und dich zurückziehst. Am Anfang wird dir deine Gedankenwelt unerträglich laut vorkommen, aber das wir mit der Zeit immer besser!

 

_Magdalena will jedes Jahr an mindestens einem Ort gewesen sein, an dem sie vorher noch nie war.

Nachblättern lohnt sich: Der Artikel wurde der teensmag 2/2012 entnommen, worin noch mehr Artikel zum Thema Stress stehen.

2 Kommentare
  1. Jousch
    Jousch says:

    naja ich versteh das schon aber es hilft manchmal aucch einfach ne Liste mit Aufgaben die man hat anzufertigen, dass es geordnet nacheinander abläuft und ähnlich eines Beamten festzulegen dass um halb 5 oder wasweißich Schluss ist 😉

    Antworten

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