Time to say Goodbye!

Schwuppdiwupp – ohne, dass wir es richtig gemerkt haben, ist schon wieder ein Jahr vergangen. teensmag-Praktikant ist gerade dabei, seinen Schreibtisch aufzuräumen, die letzten Sätze zu schreiben und seine Taschen zu packen. Denn nach einem Jahr teensmag heißt es für Lion morgen: Time to say Goodbye. 

Und weil wir ihn natürlich nicht einfach so gehen lassen wollen, haben wir ihm zum Abschied noch ein paar Fragen gestellt.

Das habe ich bei teensmag im letzten Jahr gemacht: 

Viel gesessen, gelesen, gegessen … Alles, was die Leser hierhin geschickt haben, habe ich gesehen, weitergeleitet, beantwortet und einsortiert. Also neben den eigentlichen teensmag-Ausgaben war ich der Draht zu den Teens. Oder ich ihrer zu teensmag. Schwierig zu sagen. 🙂 – Meine Texte wurden sogar abgedruckt! Irgendwie habe ich Artikel zusammengefriemelt, von denen in jeder Ausgabe seit der 1/14 bis zur nächsten (6/14) mindestens einer drinsteht. Ich war für Recherche unterwegs, hauptsächlich im Ruhrgebiet, z.B. im Friedensdorf oder im Klettergarten … Recherche. In der Redaktion war ich auch für die positive Atmosphäre zuständig und habe den Büromitarbeitern hier frisches Obst besorgt, den Trinkwasserspender befüllt, für Ordnung gesorgt. So ein bisschen von allem, wofür den Redakteuren die Zeit fehlt. Ich habe telefoniert, Interviews geführt, bin durch halb Deutschland gefahren, um auf Veranstaltungen die teensmag und andere Zeitschriften des Verlages den Leuten vorzustellen. Ich habe Gewinnspiele betreut, Kaffee gekocht, die Sitzungen vom teensmag-Team vorbereitet, Pizza bestellt, viiiieel Pizza bestellt. Ich habe noch nie so viel Pizza bestellt wie in diesem Jahr. Von den meisten Bestellungen habe ich aber nichts abbekommen. 🙁
Und Auto gefahren bin ich. Nach Stuttgart, nach Zwickau, noch zweimal mehr nach Stuttgart. Ich hab das Gefühl, ich hab alles gemacht.


Das war ein Highlight meines Jahres: 

Eigene Artikel in der teensmag zu sehen. Mit Hillsong Young & Free zu telefonieren (Auf Englisch. Flüssig. Dabei war ich höchstens mal in der 5./6. Klasse richtig gut in Englisch). Mit vielen anderen Musikern aus der christlichen Szene in Kontakt zu stehen. Über das Praktikum bin ich an einen Moderationsjob auf der Christmas Rock Night gekommen. Da durfte ich Wolves At The Gate, warumLila, Good Weather Forecast, Remedy Drive, LZ7, Flatfoot 56 und einige andere interviewen. Im Grunde war es Rumgequatsche. Richtig sympathisches Rumgequatsche. Dann waren es die Begegnungen zwischendurch. Ein mutmachendes Wort von hier und dort. Kennt ihr das, wenn Menschen einem so richtig ins Herz sprechen können? – Und dann ist da noch dieses Mädchen, das ich in diesem Jahr kennen gelernt habe. Aber das ist nun wirklich privat. 🙂 Während des Praktikums, oder viel mehr im Urlaub vom Praktikum, war ich das erste Mal über den Wolken und habe die Alpen von oben gesehen. Sehr, sehr geil. 

 

Das ist während dieses Jahres besonders Spannendes, Lustiges, Peinliches o.ä. passiert: 

Da ist dieses spannende Mädchen, das ich kennen gelernt habe … Hach sowas, schon wieder privat. Peinlich war mir die Delle, die ich dem Dienstwagen verpasst habe. Dieses Piepen beim Einparken habe ich irgendwie wohl ignoriert. – Als ich letztes Jahr während des Praktikums noch nicht volljährig war, habe ich versucht, Zigaretten zu kaufen. Hat auch geklappt. Da war ich stolz auf mich, weil ich so volljährig gewirkt haben muss. Jetzt im Nachhinein betrachtet ist das ziemlicher Bullshit. Die Kippen habe ich danach verschenkt. Es gab Tausende lustige Begebenheiten zwischendurch. Freunde, verlernt das Lachen nicht. Ich habe hier viel gelacht.

 

Das Beste an teensmag ist:

Der Gott hinter dem Team hinter teensmag. Hinter jedem Text steht ein Mensch, der glaubt. Hinter jedem Leser steckt auch ein junger Mensch. Habe ich mir bewusst gemacht, und das gibt dem Job soviel Wert.


Die teensmag-Leser sind

Wertvoll. Jeder einzelne. Jeder mit seinem Leben, seinen Interessen, seinen Sorgen, Ängsten, Nöten, Freuden, Hobbys, Geschwistern, Gemeinden, Noten, Neigungen, Süchten. Diese Aufzählung wirkt so, als ob mir jemand gesagt hätte, ich soll so was schreiben („Lion, sag den Teens, wie wertvoll sie sind.“) Nein. Ich meine das ernst. Aber nur jemandem zu sagen, wie wertvoll er ist, löst keine Probleme. Aber damit fängt alles an.


So geht’s bei mir weiter: 

Ich ziehe wieder zu Mama und Papa. Vorerst. Ich strebe ein Studium im sozialen Bereich an. Zurzeit (Ende August) bin ich noch mitten in einem Zulassungsverfahren. Da zeigt es sich noch, wo es hingeht.


Ein Satz zum Schluss: 

Dieses Jahr hat seine Spuren hinterlassen – glückliche und weniger glückliche, aber von allem nimmt man eine kostbare Erfahrung mit.

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