Mein Held
Ich nehme mich manchmal viel zu wichtig,
ist das eigentlich so richtig?
Ich stelle mich in den Mittelpunkt.
Mir soll es gut gehen.
Dann fällt es mir leicht,
einfach wegzusehen.
Wegzusehen, wie es anderen geht,
wie es gerade um sie steht.
Und wegzusehen vom Licht der Welt,
er ist doch eigentlich mein Held.
Er rettet die Welt und kommt als Kind,
leicht zu übersehen.
Doch sollte ich nicht gerade
hier meine Augen öffnen,
mich besinnen auf das wichtigste
Geschenk dieser Welt?
Mein Held, mein Retter, mein Friedefürst.
Er kommt nicht mit Sirenen und Alarm,
sondern ganz leise.Und trotzdem:
Der wichtigste Mensch der Welt
in dieser stillen Nacht von Bethlehem.
Ich will es versuchen,
alles beiseitelegen und meine Augen,
mein Denken ganz auf ihn richten.
Nicht nur den Sinn hinter
Weihnachten suchen, sondern
ihn finden in dem Heiland der Welt.
Nicht in Geschenken und Geld.
Sondern bei ihm. Mein Held.
An Weihnachten wieder Jesus,
meinen Herrn und Retter,
in den Mittelpunkt stellen.
Nicht mich, nicht dich. Nein, ihn.
Wunderbarer Ratgeber, starker Gott,
Ewig-Vater, Friedefürst.
Er ist so viel größer als ich und
trotzdem macht er sich klein für mich
und für dich.
Den wahren Grund von Weihnachten
wieder in den Mittelpunkt stellen
und damit die Welt erhellen.
Jesus, Immanuel, Gott rettet, mein Held.
Lyrik_Silas
Ian Dooley 