Danke

Ich stehe still – und staune.
Staune über Licht, das durch die Blätter bricht.
Staune über Farben, die der Himmel spricht.
Über Wunder, die kein Mensch vollbringt,
doch einfach sind,
einfach sind.

Ich gehe los – und fühle.
Fühl, wie alles wächst und kreist.
Alles atmet. Alles preist.
Fühle die Sonne im Gesicht,
die jede Dunkelheit durchbricht.
Fühle die Wärme tief in mir und weiß,
du bist hier.
Du bist hier.

Ich seh mich um – und höre.
Hör die Vögel musizieren.
Wie sie liebliche Lieder etablieren.
Höre den Wind durch Wälder wehen.
Du lässt die schönsten Klänge entstehen.
Ich hör es im Ohr immerfort.
An jedem Ort
ist dein Wort.

Ich atme ein – und lebe.
Lebe und strecke die Arme aus.
Arme weit wie Fluss und Feld.
Weit wie Hoffnung in der Welt.
Weit wie Liebe, die nicht endet.
Weil du sie gibst, ist sie nicht verschwendet.

Ich stehe still – und danke.
Danke für Blüten, für Himmel, für Licht,
für all das Leben, das aus dir spricht.
Danke für Wunder, die wachsen und weben.
Danke, mein Gott – danke fürs Leben!

Lyrik_Anna