Die Gebets-Challenge

23.10. – das zweite Anliegen

Ein großes Problem in Sierra Leone ist die Korruption; viele Spendengelder, die das Land während der Ebola-Epidemie erreichten, wanderten in die Taschen der Politiker. Die Folge: Die Bewohner trauen Autoritäten nicht und haben nur wenig Hoffnung auf staatliche Hilfe oder darauf, dass Hilfe von Ausländern wirklich bei ihnen ankommt. Da ist es umso beeindruckender, dass sich die Menschen gegenseitig helfen – obwohl sie selbst kaum genug zum Essen haben. Es gibt in Grafton, einem Vorort der Hauptstadt Freetown keine Familie, die nicht mindestens ein Kind aufgenommen hat, das seine Eltern an Ebola verloren hat. Und auch die Gemeinschaft und das Vertrauen innerhalb der Gemeinde wachsen.

Lasst uns Gott für diesen Zusammenhalt der Menschen danken.

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