Ehemalige teensmag-Prakti auf großer Bühne

Vom 6. bis 10. August treffen sich wieder alle Freaks auf einem Gelände in Nordhessen, um zu feiern, zu beten, zu singen und Gott näher zu kommen: Beim Freakstock.

Verschiedene Künstler runden bei so einem Festival ja jedes Jahr den inhaltlichen Teil des Programms (Workshops, Gebetszeiten, Andachten, etc.) ab. Und dieses Mal mit dabei sind die ehemalige teensmag-Praktikantin Eva und ihre Freundin Janne (eine ehemalige jesus.de-Praktikantin). Klar, dass bei uns die Freude groß war und wir die beiden sofort interviewt haben, wie es dazu eigentlich kam.

 

teensmag: Erst einmal:Herzlichen Glückwunsch – ihr dürft auf dem Freaktsock spielen. Total abgefahren! Aber seit wann macht ihr beide als Fefa eigentlich Musik?
Eva: Ich schreibe Lieder, seit ich 16 oder 17 Jahre alt bin. Die hab ich aber nie irgendwem vorgesungen und auch nie darüber geredet … Die Lieder waren auch sehr schlecht. 🙂 Dann hab ich Janne Ende 2009 bei teensmag kennengelernt und wir haben uns sofort gut verstanden und sind seitdem beste Freundinnen. Fefa machen wir seit März 2013 zusammen, da waren wir mit einer befreundeten Band auf „Wohnzerte-Tour“ und brauchten einen Namen, den wir aufs Plakat schreiben konnten …Es ist für mich ein Riesenglück, dass ich Janne kennengelernt habe. Alleine würde ich so viele Sachen nicht machen, mich nicht trauen, mich nicht ernst nehmen. Außerdem kann sie unglaublich schön zeichnen und malt uns wunderschöne Plakate und Flyer. Und auch viele andere Freunde helfen uns als Illustratoren, Auto-Ausleiher, Fahrer, Konzerte-Vermittler, Wohnzimmer-zur-Verfügung-Steller, … Alleine würde ich Fefa nicht machen können.
Janne: Ich bin mit Eva nun schon über ein Jahr zusammen als Fefa unterwegs – und mit unterwegs meine ich auch wirklich unterwegs. Wir waren schon in so unterschiedlichen Wohnzimmern und Läden, auf so vielen Straßen in Deutschland und darüber hinaus, bei den unterschiedlichsten Leuten. In einer Band sein ist toll! Und ich kann es sein, obwohl ich selbst gar keine Profimusikerin bin oder so. Ganz im Gegenteil! Es macht vor allem so viel Spaß, weil wir ja auch nur Mädchen sind, die gerne zu Wohnzimmerkonzerten gehen und nicht erwarten, dass alle perfekt ist und die Musiker ausgezeichnet ausgebildet sind.

 

Ihr habt es gerade schon angesprochen: Ihr habt bereits in etlichen Wonhzimmern gespielt. Wie ist das für euch? Aufregend oder inzwischen schon fast Routine?
Janne: Aufregend, jedes Mal. Oft wissen wir vorher ja kaum, wie das Wohnzimmer ist, auch nicht wo. Schon alleine der Weg dorthin ist eine Überraschung. Wer wird kommen und warum? Meistens sind es ja Leute wie wir, aber wer sind wir in dem Moment, in dem wir nach vorne gehen und alle gucken und hören? Was haben wir für Erwartungen an den Abend, welche Erwartungen haben die Zuhörer? Wnd was passiert danach, wenn das Konzert zu Ende ist? Bei allen Wohnzimmerkonzerten ist immer etwas anders, das ist dann auch immer aufregend!
Eva: Ich bin immer noch super aufgeregt, egal, wie viele Menschen da sind – auch wenn ich vor meinen drei besten Freunden singe. Ich hab immer Angst, dass im Publikum „echte“ Musiker sind und die denken, dass ich eigentlich gar nicht singen und Gitarre spielen kann. Aber wenn ich merke, dass die Leute zuhören und an den richtigen Stellen lachen, bin ich beruhigt. Dann hab ich das Gefühl, die verstehen mich.

 

Wie kam es dazu, dass ihr beim Freakstock auftretet?
Eva: Wir haben einfach eine Bewerbung hingeschickt. Mit unseren selbstgebastelten YouTube-Videos. Am Tag des Bewerbungsschlusses. Ich dachte, wir probieren es einfach mal.

 

Und es hat ja auch geklappt. Wie habt ihr davon erfahren, dass ihr in Borgenteich spielen könnt?
Eva: Wir haben eine E-Mail bekommen, dass unsere Bewerbung damals erstmal im Spam-Ordner gelandet ist. Wir dachten schon die ganze Zeit, es hat nicht geklappt … Aber hat es dann ja doch. Wir freuen uns mega!
Janne: Weil ich uns ja selbst nicht von außen sehen kann, ist es schön, die Zusage vom Freakstock bekommen zu haben. Fefa ist eine echte Band! Noch mehr wird das aber eigentlich bei den Wohnzimmerkonzerten selbst klar, zu denen Leute extra kommen, um uns zuzuhören, auch nicht rausgehen, obwohl sie könnten – und dann zuhören und sogar Fragen stellen.

 

Und nun: Was macht ihr, um euch auf den Auftritt vorzubereiten?
Eva: Wir machen noch ein Generalproben-Konzert hier in Münster, wo ich wohne. Ich habe auch die JesusFreaks aus Münster eingeladen. So können wir schon mal ein bisschen Freakstock-Atmosphäre schnuppern, denn ich muss zugeben: Ich war noch nie da!

 

Na dann mal eine gute Vorbereitung und ganz viel Spaß auf dem Freakstock!

 

Wer wissen will, wie Fefa eigentlich so klingt, der kann sich einige Lieder der beiden hier anhören und ansehen: http://www.youtube.com/user/fefafofefa

 

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